Zahlen merken für Einsteiger*innen

Zahlen merken für Einsteiger*innen

Zahlen merken – leicht gemacht 

Ist es dir schon mal passiert, dass dir dein Pincode nicht eingefallen ist? Oder dass du zumindest ein bisschen unsicher warst: Hoffentlich stimmt er?

In dieser Folge gebe ich dir einen Werkzeugkoffer mit, den wir beide gemeinsam füllen: mit deinen ganz persönlichen Zahlenbildern von 0 bis 9.

Ich mache dir Vorschläge, zeige dir meine – und du entscheidest, welche Bilder dich ab nun begleiten auf dem Weg zu einem guten (und kreativen) Zahlengedächtnis.

Was bringt’s?

Es mag ja sein, dass du dir denkst: Wozu das Ganze? Meine Pincodes merke ich mir auch so, ohne Geschichten drumherum.

Da hast du natürlich Recht. Lass’ dich trotzdem darauf ein. Du trainierst dein Denken in Bildern – und das ist die Basis für alle Gedächtnistipps, die du von mir noch bekommst. Du wirst sehen: Dieses Denken in Bildern macht Spaß, ist kinderleicht zu erlernen und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass du auch in anderen Bereichen deines Lebens kreativer wirst.

… und wieder was fürs Allgemeinwissen!

Am Ende dieser Folge wirst du unsere sechs Kontinente (ohne Antarktis) blitzschnell ihrer Größe nach geordnet, mit ihren jeweiligen Quadratkilometern (!), in deinem Gedächtnis gespeichert haben. Einen fiktiven Pincode merken wir uns auch gemeinsam. Es kann sein, dass er dir in Zukunft jedes Mal einfällt, wenn du an eine bekannte Sehenswürdigkeit in Innsbruck denkst.

 

Ein Klick auf das Bild unten führt dich zur zweiten Folge meines Podcasts „Einfach mehr merken“ auf Youtube.  Du kannst sie aber auch gern auf Spotify oder in iTunes anhören.

Was möchtest du noch gerne von mir lernen?

  • Was brauchst du konkret, um ein besseres Gedächtnis zu bekommen?
  • Was würdest du dir gern leichter merken können?
  • Was hat dich bisher daran gehindert?

Schreib‘ mir deine Fragen gerne gleich hier in die Kommentare oder an meine Emailadresse einfach@mehrmerken.at. 

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Wie viel Wissen schlummert schon in dir?

Wie viel Wissen schlummert schon in dir?

Im Laufe unseres Lebens speichern wir viel Wissen in unserem Gedächtnis ab. Wie wir dieses Abspeichern, dieses Merken, auf möglichst wirkungsvolle Weise machen können – darum wird es später noch in diesem Podcast gehen. In dieser ersten Folge möchte ich dir zeigen, wie du auf diese Schätze, auf dein Wissen zugreifen kannst.

Dein Gedächtnis als Schatzkammer

Vera F. Birkenbihl, die großartige Pionierin auf dem Gebiet des gehirn-gerechten Lernens und Lehrens, hat den Begriff unseres Inneren Archivs geprägt. Dort ist all das, was wir jemals gelernt haben, miteinander verbunden.

Wir können uns unser Gedächtnis als eine Art neuronales Wissens-Netz vorstellen,  eine weitere beliebte Metapher aus der Feder von VFB. Die Knoten in diesem Wissensnetz sind sämtliche Daten, Fakten, Informationen und Ideen, die wir mehr oder weniger bewusst in unserem Gedächtnis abgelegt haben. Ein wahrer Schatz! Nicht umsonst nannte Cicero unser Gedächtnis „die Schatzkammer aller Dinge“ (für alle Lateinliebhaber*innen hier: thesaurus rerum omnium).

Wie können wir in unserem Gedächtnis nach diesen Schätzen suchen?

 Eine höchst wirksame Angel um aus deinem inneren Archiv bereits gespeichertes Wissen herauszuholen, ist die ABC-Liste (© VFB). Ich nenne dieses höchst wirksame, kreative Tool „Wissens-ABC“.

Damit kannst du entdecken

  • was du bereits an Wissen zu einem bestimmten Thema in dir gespeichert hast
  • wie du Ideen und Inspirationen für ein zukünftiges Projekt gewinnen kannst und
  • wie du auf spielerische Weise nebenbei deiner Kreativität freien Lauf lässt.
Ein neues Wort für deinen Wortsschatz 

Wenn schon so viel von Schätzen die Rede ist …;-)

Am Ende jeder Folge möchte ich dir gern, als kleines Schlussritual, ein neues Wort mitgeben. Vielleicht kann es ab nun deinen Wortschatz bereichern oder zumindest erweitern. Das überlasse ich gerne dir zu entscheiden.

Kleiner Spoiler: Du erfährst in dieser Episode, was es mit einem Portemanteau-Wort auf sich hat. Und was das mit dem Wort „Podcast“ zu tun hat.

 

Ein Klick auf das Bild unten führt dich zur ersten Folge von „Einfach mehr merken“. Ich habe sie bewusst als Video aufgenommen. So kannst du mich besser kennen lernen, wenn du möchtest. Alle (oder die meisten) weiteren kommen dann als Hördatei. 

Was möchtest du noch gerne von mir lernen?

  • Was brauchst du konkret, um ein besseres Gedächtnis zu bekommen?
  • Was würdest du dir gern leichter merken können?
  • Was hat dich bisher daran gehindert?

Schreib‘ mir deine Fragen gerne gleich hier in die Kommentare oder an meine Emailadresse einfach@mehrmerken.at. 

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Die Fünf-Finger-Formel für mehr AufMERKsamkeit

Die Fünf-Finger-Formel für mehr AufMERKsamkeit

Unsere Aufmerksamkeit ist ein kostbares Gut. Immer mehr Informationen, die immer schneller auf uns einstürmen – wie sollen wir hier in unserer Konzentration, in unserer Mitte bleiben?

„Information frisst Aufmerksamkeit“ – das erkannte schon vor über vierzig Jahren der Sozialwissenschaftler (und spätere Wirtschaftswissen-Nobelpreisträger) Herbert Simon. Je mehr Botschaften auf uns einstürmen, desto weniger Zeit steht für ihre Verarbeitung zur Verfügung. 

Unsere Aufmerksamkeit ist also eine ziemlich limitierte Ressource. Die gute Nachricht:  Als (Geistes)Energie ist sie erneuerbar. Und zwar, wenn wir mit ungeteilter (!) Aufmerksamkeit bei einer Sache sind – egal, ob beim Lesen, Meditieren oder Musizieren. Dann trainieren wir unseren Muskel namens Arbeitsgedächtnis, das auch für unsere Willenskraft zuständig ist. 

Wenn ich dich jetzt frage: Wie sitzt du, wenn du diese Zeilen liest? Vermutlich wirst du dich ein wenig aufrichten, oder dir zumindest bewusst werden, wo du sitzt. Deine Aufmerksamkeit hat wie ein Scheinwerfer einen Teil der Wirklichkeit herausgehoben – und alleine das führt zu Veränderungen. 

Die Frage „Was will ich wirklich?“ ist genau so ein Scheinwerfer. Ist sie geklärt, richtet sich die Aufmerksamkeit plötzlich ganz von selbst auf die Dinge, die uns wichtig sind.

 

Was kann dir dabei helfen,
mehr Aufmerksamkeit in dein Leben zu bringen?

Zum Beispiel: Ein Morgenritual, das dich motiviert, aufmerksamer durch den Tag zu gehen.

An deinen fünf Fingern abgelegt, kannst du dir es jeden Morgen abrufen.

Denn –  dass wir uns mehr merken, dass mehr in unserem Gedächtnis bleibt, wenn wir aufmerksam sind, liegt auf der Hand … im doppelten Sinn des Wortes! 

In diesem Video erkläre ich dir, wie das geht. 

Für den Start in den Tag
(am besten gleich nach dem Aufwachen)

Umfasse jeden deiner Finger und massiere ihn ein wenig. Und während du das machst, lass dich von den Anfangsbuchstaben leiten, wofür der jeweilige Finger steht.

 Daumen für DANKBARKEIT

Wofür bist du in deinem Leben JETZT GERADE dankbar? Dass du gut geschlafen hast? Liebe Menschen in deinem Leben hast? Ein Dach über dem Kopf?

Zeigefinger für ZIELVISUALISIERUNG

Lass dein Ziel (egal ob für diesen Tag, dieses Jahr oder deine Zukunft) vor deinem inneren Auge entstehen. Mit welchem Schritt willst du ihm heute näher kommen?

Mittelfinger für MITMENSCHEN und für „In deiner MITTE ankommen“

Womit könntest du heute jemandem eine kleine oder große Freude machen? Und seien es „nur“ drei Menschen, denen du ein spontanes Lächeln schenkst.
Sieh dich, wie du dir Momente im Tag einfach nimmst um innezuhalten … um in deiner Mitte anzukommen. Drei tiefe Atemzüge an der Supermarkt-Kassa? Auf jeder Rolltreppe, die du heute benützt?

Ringfinger für REGE bleiben

Freue dich darauf, heute wieder etwas Neues zu lernen. Sei NEUgierig … was wird es sein?

Kleiner Finger für KÖRPER

Was wirst du heute für deinen Körper tun? Bedanke dich bei ihm, dass er dich so gut durch diesen Tag bringen wird.

Genau so gut kannst du dieses Ritual für den 
Rückblick am Abend verwenden.

Daumen für DANKBARKEIT

Wofür bist du dem heutigen Tag dankbar? Menschen, denen du begegnet bist? Neues, das du gelernt hast?

Zeigefinger für ZIELVISUALISIERUNG

Lass dein Ziel vor deinem inneren Auge entstehen. Mit welchem Schritt bist du ihm heute näher gekommen?

Mittelfinger für MITMENSCHEN und für „In deiner MITTE ankommen“

Womit hast du heute jemandem eine kleine oder große Freude gemacht?
Hast du etwas gemacht, um innezuhalten … in deiner Mitte anzukommen? Wenn nicht … erlaube es dir hier und jetzt, kurz vor dem Einschlafen.

Ringfinger für REGE bleiben

Was hast du heute Neues gelernt? Was möchtest du davon behalten? Hole es wieder her – und schon sorgst du mit dieser Wiederholung, dass es besser im Gedächtnis bleibt.

Kleiner Finger für KÖRPER

Was hast du heute für deinen Körper gemacht? Bedanke dich bei deinem Körper, dass er dich so gut durch diesen Tag gebracht hat.

Dieses Ritual kann dir beim Einschlafen helfen. Wenn du das öfter machst, entwickelst du unbewusste Antennen, die dich am folgenden Tag begleiten. Und du kannst so am Abend wieder auf einen guten Tag zurückblicken.

Damit ein Ritual zu einer lieben Gewohnheit wird, bedarf es bekanntlich mindestens 21 Wiederholungen. 

Was kann dir dabei helfen?

  • Du legst etwas Symbolisches dafür aufs Nachtkästchen, gleich neben das Bett
  • Du klebst einen roten Punkt auf den Badezimmerspiegel. Oder auf die Wand/Tür gegenüber dem WC.
  • Oder du lädst dir das Bild (d)einer Hand als Hintergrundbildschirm auf dein Handy …?

Ich wünsche dir, dass du – mit dieser Fünf-Finger-Formel – viele erinnerungswürdige Momente in deinem Alltag noch bewusster und aufmerksamer wahrnehmen kannst.

Kann ich dir dazu noch eine Frage beantworten? Schreib‘ sie (oder auch anderes Feedback) gerne in die Kommentare.

EU-Länder ohne Euro

EU-Länder ohne Euro

Könntest du auf Anhieb sagen, wie viele Länder der EU noch nicht den Euro, sondern noch ihre eigene Währung haben? Möchtest du diese Länder – ganz ohne zu googeln – sofort auf Anhieb parat haben?

 Dann bist du hier richtig. Ich habe hier eine kleine Trainingseinheit für deine grauen Zellen vorbereitet – mit doppeltem Nutzen: Du wendest eine einfache, effektive Methode an, schaffst neue Verknüpfungen zwischen deinen Synapsen, knüpfst dein Wissensnetz dichter – und brauchst das nächste Mal nicht dein Handy zu zücken, wenn jemand aus deiner Freundesrunde ins benachbarte Ausland fährt und nicht sicher ist, ob er/sie nun Geld umwechseln muss oder nicht.

 Schau dir dieses kurze Video an – nach 2:41 Minuten hast du diese acht Länder (so viele sind es nämlich) im Kopf. Viel Spaß!

Bereit für einen kleinen Test?

 Als kurze Überprüfung und auch Erinnerungshilfe kannst du dir dieses PDF ausdrucken.

Nun bin ich gespannt: Verrätst du mir, wie es dir beim Merken ergangen ist?

Und –  kennst du womöglich noch weitere solcher merk-würdiger Anfangsbuchstabenmerksätze?
Dann bitte – ­nur her damit. Ich lerne selbst immer wieder so gerne dazu!

Namen merken – eine Frage der Wertschätzung

Namen merken – eine Frage der Wertschätzung

Seit Jahresbeginn 2020 haben wir hier in Österreich eine neue Regierung. Einige Mitglieder davon sind bekannt, viele neue Namen und Gesichter sind dazu gekommen. Wäre das nicht ein Anlass, unserem Namensgedächtnis eine Trainingseinheit zu vergönnen? Für Wiederholungsmöglichkeiten im Tagesgeschehen ist gesorgt.

 In dem unten eingefügten Video zeige ich dir gerne, wie ich mir diese neuen Namen merke.

Das Wichtigste dabei: Für das Denken in Bildern – das auch beim Namenmerken eine zentrale Rolle spielt – verwende ich ausschließlich positive Assoziationen oder Gedankenverbindungen.

Denn Gedanken haben Energie. Du tust dir selbst und dem anderen Menschen, dessen Namen du dir merken möchtest, nichts Gutes, wenn du hier mit negativen, sarkastischen, herablassenden Bildern arbeitest. Gerade bei dem “Memoriermaterial”, dem wir uns hier zuwenden!

Ich sehe mein Bemühen mir ihre Namen zu merken als Vertrauensvorschuss, den ich unseren neuen Politiker*innen gebe. Im Sinne von: Ich halte euch des Merkens wert ­– bitte macht auch ihr eure Arbeit so, dass sie zurecht im Gedächtnis bleibt!

Wenn du Lust hast, mach einfach bei den Übungen mit und bring Farbe in dein Namensgedächtnis.

 

Das war jetzt viel Input auf einmal, ich weiß.
Wenn du dein Wissen testen und festhalten willst, dann kannst du dich hier selbst prüfen. Für die Auflösung einfach hier klicken.

Viel Spaß und Freude beim erfolgreichen „Mehr merken“!