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Wie Sie mit Dankbarkeit zu mehr Aufmerksamkeit kommen können – der Basis für ein besseres Gedächtnis, das erfahren Sie in diesem sommerlichen Newsletter.

Dankbarkeit aktiviert unser Gehirn

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An der Indiana University in den USA konnten Forscher in einer Studie zeigen, wie Dankbarkeit unser Gehirn positiv umbaut. Je dankbarer jemand war (nähere Einzelheiten zum Experiment beschreibe ich in meinem aktuellen Buch), desto mehr Hirnaktivitäten wurden im Scanner aufgezeichnet.
Dankbarkeit aktiviert viele Regionen im Gehirn, lässt uns bewusster durchs Leben gehen und hält unser Gehirn fit.
(Photo © Steven Aguilar on Unsplash)

Je häufiger wir Dankbarkeit trainieren, desto besser fühlen wir uns

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Die Forscher schlossen daraus: Dankbarkeit ist offensichtlich eine Emotion, die sich umso häufiger bei jemandem zeigt, je stärker er sie aktiv einsetzt. Sprich: Wer sich bewusst in Dankbarkeit übt, wird sie zukünftig auch spontan stärker spüren.
Die Forscher gehen davon aus, dass das deshalb so gut funktioniert, weil es für uns selbsterhaltend ist. Es stärkt unser positives, hilfsbereites Verhalten. Und da wir Menschen vom gegenseitigen Wohlwollen abhängig sind, ist das eine ganz wichtige Emotion!
(Photo © eddie howell on Unsplash)

Und bei Situationen, für die ich einfach NICHT dankbar sein kann?

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Wie Dankbarkeit und negative Situationen in unserem Leben zusammenpassen – dafür ist Bruder David Steindl-Rast für mich in dieser Hinsicht wichtigster Vorbild- und Ideengeber. Lassen Sie sich von seinen Gedanken inspirieren.
„Wenn ich mit Situationen konfrontiert werde, für die ich nicht dankbar sein kann: Aus­beutung, Unterdrückung, Gewalt, der plötzliche Tod eines Menschen, Untreue … kann ich dankbar sein für die Gelegenheit, etwas Neues zu lernen, zu wachsen, zu reifen. Im Augenblick ist das oft unmöglich, aber gleichwohl kann ich mich in dem Vertrauen üben, dass mir das Leben wieder und wieder Gelegenheit gibt, mein Potenzial zu entfalten. Und tatsächlich: Wenn wir rück­blickend auf unser Leben schauen, dann stellen wir fest, dass es oft die Schicksals­schläge waren, die uns haben reifen und wachsen lassen.“
(Photo © Lasse Møller on Unsplash)
 

In der TV-Sendung „Meryns Sprechzimmer: Unser Gehirn– Use it or lose it“ ging es u.a. um optimale Gehirnnahrung. Dass unser Gehirn auch mit der richtigen „Gedankennahrung“ versorgt werden will – das war mir auch wichtig festzuhalten.

Dr. Luise M. Sommer_ORF III_TV-Auftritt 17.10.2018
Bis zu meinem nächsten Newsletter im Herbst/Winter 2019 wünsche ich Ihnen eine gute, mit viel Dankbarkeit gefüllte Zeit.
Herzlichst Ihre
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